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Anlässlich der fünften Ausgabe des Festival des Cabanes aux Source du Lac d'Annecy (74) schufen die Architekten Alice Cecchini und Roman Joliy, die Gründer des Atelier POEM, die Kapelle der Tränen. Überblick über einen ursprünglichen spirituellen Ort.

Die Tränenkapelle des Atelier POEM befindet sich auf einer Lichtung im Herzen des Berges in Saint-Ferréol in Haute-Savoie und ist ein kleiner Holzpavillon von 10 Quadratmetern. Diese ganz aus Holz gefertigte Hütte ist eine „weltliche Kapelle“, mit anderen Worten ein Schutz, der zum Nachdenken und Meditieren einlädt.

Die von den Architekten in Zusammenarbeit mit örtlichen Freiwilligen erbaute Kapelle der Tränen zeugt von einer bewundernswerten Sparsamkeit der Mittel. Es ist ein hohes und schmales Parallelepiped, eine Holzstruktur, die in der Mitte der Länge nach geschnitten ist. Dieser 20-Zentimeter-Fehler überquert das Dach, verbindet aber die beiden Öffnungen. Diese dienen als Haustür und Fenster. Die parallel zum Bach verlaufenden Seitenfassaden sind blind und durch einen Wechsel von Holzlatten unterbrochen.

Das Äußere der Kabine wurde mit der japanischen Technik des verbrannten Holzes behandelt. " Shou Sugi Verbot "Oder" Yakisugi », Kontraste zu den hellen Farben des Naturholzes des Innenraums. Während des Wettbewerbs zeichnete sich die Atelier POEM-Kabine durch ihre formale Einfachheit und die Verwendung von Holz aus.

Die Kapelle der Tränen lädt die Besucher ein, den Ort und die umliegende Natur sensibel zu erleben.

Für weitere Informationen, Besuchen Sie die Atelier POEM-Website

Bildmaterial: © David Foessel

Redaktionsteam



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