OPEN Architecture: Ucca Dune Art Museum

Das von OPEN Architecture entworfene UCCA Art Museum in Qinhuangdao (China) wurde in den Dünen der asiatischen Küstenstadt geschnitzt. Es besteht aus einem Netz von Betongalerien und ist nur bei Ebbe zugänglich, wodurch seine Besuche zu außergewöhnlichen Momenten werden. Ein experimentelles Design, das die Stimmung eines Landes in ständiger Veränderung widerspiegelt.

Unter der Leitung einer der Bohai-Golfküste in China errichtet das Architekturbüro Beijing Open Architecture diskrete Betonkrater. Die Infrastruktur wurde gebaut, um dem unaufhörlichen Kommen und Gehen von Wind und Gezeiten zu widerstehen. Sie schmiegt sich diskret unter die so ausgegrabenen Dünen. Anstatt die Kräfte der Natur in Frage zu stellen, greift die Architektur eine primitive Geste, die unsere Kindheitserinnerungen anspricht: die Suche nach unermüdlichen Kellergruben, in denen sich jetzt ständig die Höhlen von a befinden Museum. Der Komplex bildet ein Netzwerk aus makellosen 930-Quadratmetern, das ein abwechslungsreiches Programm mit zehn Galerien und Ateliers unterschiedlicher Größe sowie ein Café beherbergt. Das Gebäude wartet bald auf weitere Arbeiten, um das Museum über einen begehbaren Fußweg mit dem Meer zu verbinden.

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Der Komplex ist mit einer Betonschale bedeckt, die aus einer linearen Holzschalung gebildet wird. Letzterer wird dann mit Beton bedeckt, dessen unregelmäßige Textur von den Konstrukteuren bewusst beibehalten wird. Das in seinem Sandkasten eingebettete Gebäude verfügt über stabile Temperaturen, da es mit einer emissionsarmen Geothermie-Wärmepumpe ausgestattet ist, die das Gebäude tagsüber kühlt.

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Um den Besucher mit der Tiefe des Gebäudes vertraut zu machen, führt ihn ein langer rätselhafter Tunnel in einen Empfangsbereich. Dann lässt er plötzlich einen Lichtstrahl durch eine kreisförmige zenithale Öffnung in eine große multifunktionale Galerie eintreten. . Eine Wendeltreppe führt dann zu einem Aussichtspunkt im Freien, der einen außergewöhnlichen Blick auf die azurblaue Landschaft bietet. Durch die vielfältigen Öffnungen und Oberlichter des Gebäudes mit variabler Form und Ausrichtung hat der Besucher Zugang zum Ausdruck eines Gebäudes in seinem Kontext: ständig wechselnd.

Dieses Kunstmuseum lädt die Besucher zur Besinnung ein und taucht die Besucher in das instabile Universum der Küste ein, das ständig den wechselnden Kräften seiner Umgebung ausgesetzt ist.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie die Website von OPEN Architecture

Fotos: Wu Qingshan