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Diese ehemalige Werkstatt mit Gewölbe beherbergt die Geschichte einer der ältesten Handelsrouten in Bozen, Italien. Aus diesem historischen Erbe entstand ein Ort der Geselligkeit und Restaurierung zwischen zeitgenössischer Finesse und historischer Architektur, signiert noa*network of architecture.

Dieses alte Gebäude in der Via Dr. Streiter hat viel von seinem ursprünglichen Aussehen bewahrt. Die Architektur, die von Steinbögen geprägt ist, die ihren Ursprung im Mittelalter haben, behält den ursprünglichen Stil dieser ehemaligen Werkstatt bei, um ihre Seele vergangener Zeiten zu verewigen. Zudem liegt das Haus unweit der Via Portici, der Hauptachse der Stadt, die seit dem 13. Jahrhundert lange Zeit ein Handelszentrum für italienisch- und deutschsprachige Kaufleute war. 

So zeigt das Haus eine faszinierende Vergangenheit, die Jahrhunderte zurückreicht und voller Leben und Vielfalt ist. Die Architekten wollten, dass die kaufmännische Geschichte Bozens deutlich aus seinen Mauern hervorgeht…

An der Außenfassade wählten die Architekten einen rauchweißen Putz mit einer Vergrößerung des Eingangsbogens. Hier folgt ein neues dreiteiliges Fenster aus schwarzem Metall dem Segmentbogen und ermöglicht eine gute natürliche Beleuchtung bei gleichzeitig zeitlosem Design.

Für den Innenraum bestand die Idee darin, die vier Bögen hervorzuheben, die auf beiden Seiten die Tiefe von fast 19 Metern des Raums unterstreichen. Dazu hat noa* sowohl an horizontalen als auch an vertikalen Dimensionen gearbeitet. Im ersten Fall wurde der bestehende innere Höhenunterschied mit einem Eichenpodest am Eingang aufgelöst, während für den Boden ein geschliffener grau-beiger Estrich gewählt wurde. Auf diese Weise gibt es keinen starken Farbkontrast zu den Wänden, und die Harmonie der Farben wertet den gesamten Raum auf. Andererseits gestaltete noa* die Beleuchtung so, dass die Strahler die Rundungen der Bögen zart unterstreichen.

Bei der Dekoration haben sich die Innenarchitekten für eine böhmische Atmosphäre entschieden. Darüber hinaus wollte die Besitzerin des Ortes (Roswitha Mayr), dank ihrer handwerklichen Fähigkeiten, dem Raum eine persönliche Note verleihen, um florale Kompositionen zu kreieren. Diese Kreationen sind um ein zentrales Element herum strukturiert: eine 7 Meter lange Theke, die unter einer Decke aus Blumenkörben platziert ist.

Alle bieten eine warme Atmosphäre und respektieren das Universum eines überaus historischen Ortes.

 

Visuals © : AlexFilz

 



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