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Hell, zart und imposant: Hier sind drei Kriterien, die diesen von Max Dudler entworfenen Pavillon beschreiben. Für seinen Bauherrn (MesseCity) schafft der Architekt hier einen transparenten Ort mit hoher Aufenthaltsqualität mit Blick auf die Kölner City. Für gastronomische Zwecke konzipiert, dient es als zentraler Anziehungspunkt und Animator für das im Aufbau befindliche neue Geschäftsquartier MesseCity.

Als Brücke zwischen den verschiedenen Ebenen des Quartiers dienen: Das ist die Bedeutung des Messepavillons. Mit einer Gastronomiefläche von 355 m² Nutzfläche wird es zum Mittelpunkt des Quartiers. 

Architektonisch kontrastiert dieses Gebäude mit seinen massiven Steinfassaden mit der Architektur der umliegenden Komplexe. Basierend auf einer radikalen Transformation des antiken Tempels entwarf Max Dudler einen minimalistischen Pavillon in Bronze mit klaren und geometrischen Linien.

Die Außenterrassen des Pavillons hingegen befinden sich auf divergierenden urbanen Erhebungen, die ein neues urbanes Umfeld prägen. 

Der Messepavillon, dessen Haupteingang sich über die gesamte Breite des Gebäudes erstreckt, ist zum Deutzer Bahnhof ausgerichtet und erstrahlt abends wie ein Stadtlicht und bietet den Besuchern von beiden Seiten einen Blick auf den Kölner Dom. 

Die besondere Leichtigkeit und Transparenz des Pavillons entsteht durch die Aufhängung einer Metall-Glas-Fassade an einer Stahlbetonkonstruktion. Diese äußere Ästhetik ermöglicht es ihm, sich buchstäblich in die umgebende Landschaft einzufügen.

Anzumerken ist, dass Max Dudler auch mit der Gestaltung der Fassade des östlich des Messepavillons gelegenen Turms OST 1 I CENTRAAL betraut wurde. Fertigstellung der Arbeiten für 2024 geplant. 

 

Bildmaterial ©: Stefan Müller

 



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