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Das Projekt befindet sich in der ZAC VIA SILVA von Cesson-Sévigné, in unmittelbarer Nähe der neuen U-Bahn-Linie Rennes Métropole, und besteht aus einem Satz von vier Bürogebäuden, die entlang einer neuen Strukturierungsmethode für das Viertel errichtet werden sollen. 

Hier haben die Architekten eine Volumetrie in Terrassen entwickelt, um die südlichen Fassaden freizulegen und so die über die letzten Ebenen des Gebäudes verteilten Terrassen zu erschließen. Das Projekt ist in vier verschiedene Bände unterteilt, während ein zentraler Körper das Ganze strukturiert. 

Es umfasst vertikale Zirkulationen und Orte der Geselligkeit und fördert die Bildung von informellen Orten des Austauschs. Die Wahl des für das Projekt gewählten Standorts zielt darauf ab, die innere Zirkulation zu optimieren und Außenaufnahmen zu begrenzen, um maximale Vertraulichkeit zu gewährleisten. Drei Parkebenen ermöglichen es, das Niveau der Straße einzuholen und die im Programm geforderten 474 Plätze aufzunehmen. 

Die Büroetagen sind gut beleuchtet. Die Verkehrsflächen sind großzügig und öffnen sich zu Räumen, die dem Austausch und der Begegnung gewidmet sind. Die Positionierung der Relaxzonen an der Schnittstelle zwischen den Arbeitsflächen bietet Freiräume und angenehme Ausblicke in die weite Landschaft und auf die Geselligkeitsterrassen. 

Die fünfte Fassade reagiert ihrerseits auf mehrere programmatische Anforderungen: ein Gebäude, das einen kollektiven Geist und eine Großzügigkeit von Räumen zum Leben und Teilen integriert und den Austausch fördert. 

Jedes Gebäude sucht seine eigene Monumentalität, seine eigene Sprache, um bestehen zu können und ohne formale Übertreibung eine programmatische Einheit zu schaffen. Die Volumetrie wurde so konzipiert, dass die Ausrichtungen und Höhen variieren und sich an ihre Situation, das Programm, das Gelände und das Licht anpassen. 

Die Fassaden verleihen den Gebäuden durch ihre Reflexionsspiele eine Vergänglichkeit, eine Immaterialität, die die Tiefe des Volumens und der Innenräume erscheinen oder verschwinden lässt. Licht ist der grundlegende Akteur seiner Wahrnehmung. Durch Spiegelungen und Transparenzen tritt Architektur in einen Veränderungsprozess ein. 

Änderungen, die durch die nächtliche Beleuchtung verstärkt werden, die in einem Umkehrspiel die volle Tiefe und wahre Zusammensetzung des Gebäudes enthüllen wird. Die Überlagerung der Rahmen auf der Vorderseite erzeugt subtile kinetische Effekte. Die zufällige Einbindung massiver Aluminiumrahmen erzeugt zusätzlichen Glanz. 

Diese Architektur ist ein Spiegelbild der Aktivität, die sie beherbergt, kraftvoll, rigoros und entschlossen der Zukunft zugewandt. Das Gebäude, ein Ort der Forschung, des Austauschs und der Geselligkeit, öffnet sich zur Metropolis. Sein technisches, ökologisches und soziales Funktionieren wird den Campus zu einem Kommunikationsvektor machen, zu einem Werkzeug für nachhaltige Entwicklung im edelsten und ehrgeizigsten Sinne. 

 

Standort: Öko-Viertel Viasilva - Cesson-Sévigné (35)

Auftraggeber: Groupe Giboire, Groupe Lamotte und ARC Promotion

Architekten: ALTA Le Trionnaire und Le Chapelain

Projektleiter: Sébastien Le Sager und Alexis Biard



Bildmaterial ©: S. Chalmeau 

 



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