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Vom Minimalismus bis hin zu plastischen Trends, die Musterhäuser durchlaufen, wie die Forschung zugunsten nachhaltiger Architektur, stellt das Buch die verschiedenen Trends vor, die die architektonische Forschung speziell für dieses außergewöhnliche Gebiet vorangetrieben haben. Design, Layout, Innenausstattung, Materialien werden anhand von Archivdokumenten und Berichten zeitgenössischer Fotografien untersucht.

35 Villen von den 50er Jahren bis heute: Von der brutalistischen Radikalität des maritimen Betons über die energieeffiziente grüne Villa, das Gewächshaus in den Pinien oder den Hightech-Container „Fischkiste“. Die Fischerhütte und die Arcachonnaises, prächtige Residenzen aus der Belle Époque, haben die Küste des Arcachon-Beckens von der Ville d'Hiver d'Arcachon bis zur Spitze des Cap Ferret geprägt. 

Vorangegangen von Anhängern des Art déco wie Roger-Henri Expert und Le Corbusier hinterließ eine neue Generation von Schöpfern ab Anfang der 50er Jahre mit einer Serie ihre mal modernistischen, mal brutalistischen Spuren in der Landschaft von Basin von Villen und Häusern, die ihm neben seltenen Kollektivwohnungen sein derzeit einzigartiges Aussehen verleihen werden.

Gespalten zwischen der Suche nach Komfort und der Sorge um die Erhaltung der natürlichen Umgebung, haben die Schöpfer – berühmt oder unbekannt – an Einfallsreichtum gekämpft, um sich in dieses grandiose und dennoch zerbrechliche Gebiet einzufügen. Unter ihnen haben Salier-Courtois-Lajus-Sadirac, Raphaëlle und Jacques Hondelatte oder Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal (Pritzker 2021) eine Lebenskunst erfunden, mit einer Architektur, die die Umwelt respektiert, die zur Bekanntmachung beigetragen hat und lieben diese einzigartige Naturlandschaft zwischen Dünen, Pinienwald und Ozean. 

Anhand einer unveröffentlichten Ikonographie erzählt dieses Werk das Epos dieser Errungenschaften, denen, vielgestaltig, die Suche nach einer Symbiose mit der Landschaft gemeinsam ist. Es lädt den Leser ein, den Ort und das Territorium zu verstehen sowie das Design und die Intimität des täglichen Lebens dieser Architektur zu sehen. 

Dieses 256-seitige Buch präsentiert 350 Illustrationen, durch die der Leser die Architektur des Beckens entdeckt (oder wiederentdeckt). Es wurde von Élise Guillerm (Architekturhistorikerin und Dozentin an der Ensa in Marseille, Mitglied der INAMA-Forschungseinheit) und Jean-Baptiste Marie (Architekt und General Manager von Europa für Architekturprojekte und Städtebau) gemeinsam geschrieben.

 

Bildmaterial ©: La Villa Geneste, LMF, Feb. 1971/Michel Nahmias

 

 

 

 



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