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Das Projekt wird auf dem ehemaligen Freiluftparkplatz des Anwesens Pré l'Arpent errichtet, das hauptsächlich von Autowracks belegt ist. Diese Wohnanlage, die 1974 von der Agentur Andrault et Parat gebaut wurde, besteht aus einem abgestuften dreistöckigen Gebäude mit einem Parkplatz im Erdgeschoss als Herzstück. Die Arbeiten an diesen neuen Strukturen wurden im vergangenen November abgeschlossen.

Wie viele soziale Vermieter versucht Valophis Habitat aufgrund der Landknappheit, seinen Wohnungsbestand zu entwickeln, indem es die Freiflächen auf seinen Grundstücken verdichtet. Hier besteht das Projekt darin, am Giebel dieses denkmalgeschützten Gebäudes einen Neubau mit etwa zwanzig Wohneinheiten in der Kontinuität der Wohnsiedlung Pré l'Arpent zu errichten.

Daher schlugen die Architekten ein Bauvolumen mit drei Ebenen vor, das über einem Hohlraum im Erdgeschoss aufgehängt ist, in dem sich die Parkplätze befinden. Um die horizontalen Schichten der benachbarten Ebenen zu finden, hat der Band Linien, die durch Bänder gekennzeichnet sind. Die Füllung der Fassaden zwischen diesen Linien besteht aus sehr langen weißen Betonplatten, die an den benachbarten Backstein erinnern.

Die deutlich zurückversetzte letzte Ebene ermöglicht eine Aufhellung und Horizontalisierung der Gebäudesilhouette. Die Front dieses Dachbodens wird durch eine Betonkappe verlängert, was die Bogenwirkung des Ganzen verstärkt.

Die Materialien sind im Erdgeschoss roh (Schalungs- und Mauerbeton) und in den Obergeschossen weiß.

Diese von den Architekten gewählte Nüchternheit von Material, Farbe und Volumen ist letztlich die Neuinterpretation des architektonischen Vokabulars des Nachbargebäudes: Vorlage, Ausdruck der Horizontalität, vertikale Buchten, Bi-Materialität gemeinsamer Fassaden ...

Hier ist eine schöne Hommage an den Betrieb von Andrault und Parat durch die Werkstatt von Benjamin Fleury!

 

Bildmaterial ©: David Boureau

 



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