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Dieses Projekt befindet sich in Villepreux, einer Stadt im Departement Yvelines in der Île-de-France, etwa 12 km westlich von Versailles. 

In der Perspektive der Avenue du Grand Canal beschreibt die Hauptfassade der Schulgruppe eine Kurve, die allmählich eine freie Fläche an der nordwestlichen Ecke des Grundstücks freigibt. Der so freigelegte Raum ermöglicht die Schaffung eines Platzes, der die städtische Implantation strukturiert, von der Rue des Petits Ecuries aus so positioniert, dass die durch die Fußgängerzone verlängerte Achse von der Ebene in Richtung der Ebene von Versailles visuell geöffnet wird , Der Pflanzenhain, der sich um den Platz und den Parkplatz bildet, ist in die Komposition der großen Landschaft integriert. 

Durch die Öffnung nach Westen setzt der Platz die Wohnbebauung auf Distanz und profitiert von einer günstigen solaren Ausrichtung. Andererseits ermöglicht es eine großzügige, fließende und sanfte städtebauliche und visuelle Verbindung zwischen der Promenade auf der Dammkrone der Departementsstraße, den Parkplätzen, der Allee, der Schulgruppe und dem Wohnquartier im Süden. Als Fußgängerzone an der Kreuzung von Flüssen wird der Ort ideal, um die Vorplätze von Schulen zu öffnen und Anwohnern und Schulkindern einen Raum für Spiele, Austausch und Begegnung zu bieten, einen aktiven, freundlichen und unterhaltsamen Ort vor und nach der Schule. Der öffentliche, zugängliche und offene Charakter der Schulgruppe wird somit in einer Wohngegend mit einem Mangel an gemeinschaftlichen Räumen bestätigt. 

Obwohl das Gebäude weitgehend zum Platz hin offen ist, befindet es sich in einer Linie und in einer Kontinuität der Größe mit dem Giebel der angrenzenden Wohnhäuser im Nordosten und folgt der Form des Bodens in der Demokratischen Republik Kongo an seiner südlichen Grenze. 

Die geringen Volumen nach Süden begünstigen den solaren Gewinn auf den Spielplätzen und ein angemessenes Maßstabsverhältnis zu den angrenzenden Häusern. Im Osten bietet der Rücksprung und auch im Erdgeschoss einen bepflanzten Streifen in Kontakt mit den Gärten des kleinen Kollektivs, der durch die Distanzierung von Gebäuden und die Gestaltung niedriger Volumen de facto eine höfliche Beziehung zur Nachbarschaft bietet. 

Die Hauptfassaden mit Blick auf den Platz bestehen aus zwei übereinander liegenden und kontrastierenden Schichten. Im unteren Teil besteht die mineralische Basis, schützend und massiv, aus massiven Ziegeln in natürlichen Farben, die durch gelegentliche und vertikale Öffnungen in Holztischlerei unterbrochen werden. Die sehr weitgehend verglasten Hallen der verschiedenen Funktionseinheiten sind dort zum Vorplatz hin angeordnet und durch ein durchgehendes Vordach verbunden, das der Geometrie des Gebäudes folgt und die Eltern vor Regen schützt. 

Im oberen Teil bildet eine weitgehend verglaste horizontale Krönung, die von feinen vertikalen Elementen geprägt ist, ein durchgehendes Panoramafenster auf die große Landschaft und auf die südlichen und östlichen Vorstadtquartiere. Die vertikalen Holzständer und die je nach Ausrichtung unterschiedlich tiefen Dachüberstände schützen die Fassaden vor Sonne und Witterung. Das Dach beherbergt eine Blumenwiese mit saisonaler Vegetation. 



Bildmaterial ©: Paul-Emmanuel Loiret

 



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