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„Le 16“ befindet sich an der Ecke der Rue de Cugnaux und der Rue Nungesser et Coli, in der Nähe des Bahnhofs von Arènes. Die Rue de Cugnaux, in Kontinuität mit der Route de Saint Simon, ist sehr belebt und bildet eine strukturierende Achse am Eingang von Toulouse von La Cépière bis zum Viertel Saint Cyprien. Heute ist es in voller Mutation. 

Die Bebauung der Rue de Cugnaux wechselt zwischen Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern in R+4, die neu oder im Bau sind. Im Gegensatz zur Rue de Cugnaux besteht die Rue Nungesser et Coli aus einem für die Region Toulouse typischen Vorstadtgefüge aus einzelnen Häusern.

Angesichts des städtebaulichen Kontexts muss das Projekt auf diesem Grundstück eine Artikulation zwischen der Rue de Cugnaux, die Gegenstand der städtischen Verdichtung ist, und der Rue Nungesser et Coli, die immer noch von ihrer vorstädtischen Struktur geprägt ist, schaffen und gleichzeitig eine Fassadenstadt entwickeln der öffentliche Raum in einem Winkel auf dem Kreisverkehr.

So werden die 18 gebauten Wohneinheiten in zwei Gebäude aufgeteilt, Gebäude A in R+4 in der Rue de Cugnaux, was es ermöglicht, sich in das Verdichtungsmuster der Straße einzufügen und den Winkel am Kreisverkehr beizubehalten, und Gebäude B, dazwischen R+2 befindet sich auf der Seite der Rue Nungesser und Coli, um einen reibungslosen Übergang zwischen dem Vorort und dem Kollektiv zu ermöglichen.

Das Hauptgebäude ist A: Es umfasst 16 Wohnungen und erstreckt sich über 4 Ebenen + Dachgeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich die Eingangshalle an der Ecke des Gebäudes sowie Servicebereiche und Parkplätze. Die Etagen sind von nach Süden ausgerichteten Wohnungen belegt, die von Loggien mit Blick auf den zentralen Garten profitieren. 

Die Nord-West- und Nord-Ost-Fassaden der „Résidence Le 16“ weisen die Besonderheit auf, dass sie Bogenfenster aufweisen, und markieren den Winkel, der den öffentlichen Raum überragt. Durch das Erkerfenster lassen sich die Wohnräume im Inneren zur Straße hin erweitern. An der Nordwestfassade schützt das Erkerfenster die gemeinsame Erschließung und schafft so eine Perspektive auf die Rue de Cugnaux. 

Diese architektonischen Elemente verstärken die Komposition der Fassaden in der Rue de Cugnaux und am Kreisverkehr, der durchaus ein Platz werden könnte. Etwas, um den öffentlichen Raum zurückzuerobern und die Stadt in ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung zu unterstützen...

 

Bildmaterial ©: Nicolas Da Silva Lucas



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