Exposition : Le Milieu est bleu

Die deutsche bildende Künstlerin Ulla von Brandenburg (geb. 1974 in Karlsruhe) kreiert im Palais de Tokyo fiktive Meeres- und Landwelten, in denen sie großen Wert auf Fantasie legt.

Die von Ulla von Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Kurator Yoann Gourmel orchestrierte Ausstellung "Le Milieu est bleu", die Installationen, Performances, Projektionen, Skulpturen zusammenbringt, lädt die Besucher ein, in das Universum einzutauchen traumhaft so besonders vom plastischen Künstler.

Ulla von Brandenburg setzt im Palais de Tokyo immersive und sensorische Geräte ein, die vom Theater und seinen Konventionen inspiriert sind. Unterwegs entschloss sie sich, den normalerweise verborgenen Baldachin des Daches zu enthüllen und definierte fünf Räume mit großen Stoffen, die von der Künstlerin selbst hergestellt oder aus der Warschauer Oper geborgen wurden. „Der Stoff ermöglicht es mir, den weißen Würfel des Museums zu tarnen, zu verstecken, anzuziehen und dadurch die Wertesysteme und Denkrahmen zu verändern. Ich benutze Stoffe, um Räume zu schaffen, in denen wir so tun können, als wären wir woanders, um sozusagen in andere Welten zu fallen. “ erklärt Ulla von Brandenburg in einem Interview mit Merel van Tilburg. So inszeniert es seltsame Fantasiewelten, in denen die Zuschauer zu Schauspielern der Werke werden.

Nach der Whitechapel Gallery in London (2018-19) und dem Regionalmuseum für zeitgenössische Kunst Occitanie in Sérignan (2019) beweist Ulla von Brandenburg erneut, dass Kunst ein Theater ist, das sowohl Spaß macht als auch lehrreiche Unterhaltung bietet , für alle zugänglich.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie die Website des Palais de Tokyo.

Fotografien: Ulla von Brandenburg, Le milieu est bleu, 2020, Ansicht der Ausstellung „Le milieu est bleu“ von Ulla von Brandenburg, Palais de Tokyo (21.02 - 01.09.2020) © Aurélien Mole

Léa Pagnier