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Hier ist eine neue Ausstellung, die Kunstliebhaber nicht verpassen sollten! Organisiert vom Museum für Kunst und Geschichte von Meudon, wird es Maria Papa Rostkowska (1923-2008), Bildhauerin polnischer Herkunft aus der „Neuen Schule von Paris“, gewidmet sein. Zurück zur Geschichte einer Pionierin der Nachkriegskunst, die die Geschichte ihres Mutes und ihres Talents geprägt haben wird.

Das Museum präsentiert hier eine beispiellose Retrospektive, die die Werke von Maria Papa Rostkowska hervorheben wird, die mit denen ihrer Freunde, Maler und Bildhauer (Jean Arp, Émile Gilioli und Marino Marini) in Einklang stehen, mit denen sie während ihrer gesamten Karriere die Schultern gerieben hat. 

Aber wer ist Maria Papa Rostkowska? Um die Bedeutung seiner Werke zu verstehen, müssen wir ein wenig in der Zeit zurückgehen. Maria Papa Rostkowska wurde 1923 als Tochter einer russischen Mutter und eines polnischen Vaters in Polen geboren. Sehr schnell interessierte sie sich für die unendliche Welt der Schöpfung und begann von 1941 bis 1944 eine Hochschulausbildung in Kunst und Architektur in Warschau.

Doch damals war Polen von deutschen Truppen besetzt. 1943 heiratete sie Ludwik Rostkowski Jr. Zusammen mit ihrem Ehemann half Maria aktiv Juden bei der Flucht aus dem Warschauer Ghetto, im August 1944 schloss sich die Künstlerin dem bewaffneten Widerstand an und beteiligte sich am Aufstand. Als Gefangene der Deutschen entkommt sie dem Zug, der sie nach Auschwitz bringt. Für ihre Kriegshandlungen wird sie auch mit einer der höchsten polnischen Militärmedaillen ausgezeichnet. 

Mit einem Stipendium der polnischen Regierung und finanzieller Unterstützung der französischen Regierung und der UNESCO ging sie zum Kunststudium nach Paris (zwischen 1947 und 1950). Zu dieser Zeit entdeckte sie ihre Leidenschaft für Marmor und erhielt den renommierten Preis für Skulptur der William and Noma Copley Foundation.

Darüber hinaus beherbergt das Museum für Kunst und Geschichte von Meudon eine außergewöhnliche Sammlung von Werken von Künstlern aus dieser Zeit, die unter dem Namen New School of Paris zusammengefasst sind. 

Werke, die wesentlich zur künstlerischen Erneuerung der Nachkriegskunst beigetragen haben: zwischen Figuration und Abstraktion. Die Ausstellung Maria Papa Rostkowska und ihre künstlerischen Affinitäten zu Jean Arp, Émile Gilioli oder gar Marino Marini wird auch die plastischen Korrespondenzen zwischen ihren Skulpturen, den eigentlichen roten Fäden dieser Präsentation, und den Zeichnungen, Collagen und Lithografien von Jean Arp (1886- 1966), Emile Gilioli (1911-1977) und Marino Marini (1901-1980). Diese vier Künstler, die alle sowohl Bildhauerei als auch Grafik praktiziert haben, werden im Museum auf einer intimen Reise zusammengebracht. 

Eine Ausstellung, die Kunst- und Geschichtsinteressierte nicht verpassen sollten!

 

Praktische Informationen: 

Vom 26. März bis 10. Juli 2022 

Museum für Kunst und Geschichte von Meudon

 

Bildmaterial & Bildunterschriften: © DR Maria Papa Rostkowska Bildhauerei, Galerie del Naviglio 1967, Maria Papa Rostkowska, Mutter und Kind, 1990 (Druck 2021), Skulptur im Garten des Meudon Museum of Art and History, © City of Meudon 

 

 



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