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Bis zum 22. Mai können Neugierige die Ausstellung „Lumière d'Opale, die ausländischen Maler der Kolonie Etaples (1880 – 1920)“ im Museum von Le Touquet-Paris-Plage entdecken. Mehr als 70 Werke aus den Sammlungen des Museums, öffentlicher Institutionen und Privatpersonen stehen im Mittelpunkt. 

Hier ist eine Ausstellung, die eine Côte d'Opale zeigt, die durch den Blick einer Kolonie ausländischer Maler, die um die Jahrhundertwende in Étaples Station machten, aufgewertet wurde. Die Geschichte eines internationalen künstlerischen Abenteuers. Die Malschule in der Kolonie Etaples vereint rund zweihundert internationale Künstler (Engländer, die aufgrund der geografischen Nähe zuerst kommen, Australier, Amerikaner und sogar einen Norweger). William Turner ist einer von ihnen. 

Zwei Figuren sind besonders emblematisch für diese Bewegung: die von Henri Le Sidaner und Eugène Chigot. Auf der Suche nach der Natur lassen sich die Maler der Kolonie Etaples von den Landschaften von Le Touquet-Paris-Plage verführen. Sie schöpfen ihre Inspiration aus den langen Stränden, den Sanddünen, den Aktivitäten des Fischereihafens und den ländlichen Landschaften des Hinterlandes der authentischen Themen.

Neben wilder Natur und maritimen Motiven bietet die Geburtsstunde der Meteorologie inspirierte Himmel. Die Porträts bekannter Gesichter, die Szenen, die die Wiederbelebung des Religiösen oder die sanfte und aufrichtige Intimität der lokalen Bevölkerung zeigen, verführen durch ihre zarte Einfachheit. Diese Bildbewegung ist mit dem Aufstieg der Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts verbunden, die es den Künstlern ermöglichte, Paris zu verlassen. Sie finden neue Inspirationsquellen in der Region. Gleichzeitig ermöglichte die Erfindung der tragbaren Farbtube, die ab 1859 auf den Markt kam, den Malern eine bis dahin nicht gekannte Bewegungsfreiheit.

Das billige Leben und der Salon der Gesellschaft der Kunstfreunde, der in Étaples und ab 1896 in Touquet-Paris-Plage stattfand, verschafften diesen Malern aus Paris oder dem Ausland Lebensbedingungen und günstige Arbeitsplätze.

Es ist diese außergewöhnliche künstlerische Freundschaft der Jahre 1880-1920, die die Ausstellung "Lumière d'Opale" hervorhebt. Ein internationales Abenteuer, das mit dem 14. 

 



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