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Die Ausstellung „The World of Steve McCurry“ präsentiert mehr als 150 großformatig gedruckte Fotos. Es ist die umfassendste Retrospektive, die dem amerikanischen Fotografen gewidmet ist, bestehend aus seinen berühmtesten Fotos sowie aktuellen und bisher unveröffentlichten Aufnahmen.

Die Fotos von Steve McCurry sind bekannt für ihren Eindruck von Menschlichkeit, Würde und Mitgefühl sowie für ihre Eleganz und die Harmonie, die aus ihnen hervorgeht. Die von Biba Giacchetti kuratierte Ausstellung nimmt uns mit auf eine lange Reise von Afghanistan nach Südostasien und von Afrika nach Lateinamerika. Dieses riesige und faszinierende Werk bewahrt immer noch das menschliche Element, das sein berühmtes Bild des jungen afghanischen Mädchens so kraftvoll macht.

Steve McCurry, der sich selbst als visuellen Geschichtenerzähler bezeichnet, möchte den Besuchern die Möglichkeit geben, seine Bilder frei zu interpretieren, um ihnen zu ermöglichen, ihre eigenen Bedingungen in Bezug auf Kausalität, Zeit, Raum und Identität zu untersuchen und zu erforschen. Sie schreckt nicht vor der Brutalität von Krieg und Gewalt zurück, sondern umfasst die Menschheit in all ihren Formen, einschließlich der Eleganz ihres Gewöhnlichen. Peter Bottazzis Szenografie lässt den Besucher in ein Bilderlabyrinth eintauchen, das ihn von Entdeckung zu Entdeckung führt. Bei dieser Reise gibt es keine chronologische oder thematische Reihenfolge: Der Besucher wird vielmehr ermutigt, in McCurrys Welt zu wandern und durch seine Augen zu sehen.

Der Besuch beginnt mit einer Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien, die Steve McCurry zwischen 1979 und 1980 während seiner ersten Reise nach Afghanistan aufgenommen hat, wo er verkleidet eintrat, geführt von einer Gruppe Mudschaheddin, die gegen die sowjetische und afghanische Armee kämpften. Während eines Besuchs in einem pakistanischen Flüchtlingslager traf und fotografierte er Sharbat Gula, deren Porträt inzwischen zu einer Ikone geworden ist. Der Besucher lässt sich auf die Bildergalerie ein, die das Herzstück der Ausstellung bildet, in der sich Epochen, Kulturen und Ethnien vermischen. Mit rund fünfzig Fotos, die im Audioguide enthalten sind, kann der Besucher Steve McCurry zuhören, wie er die Geschichte hinter seinen Fotografien mit fesselnden Anekdoten erklärt. Den Abschluss des Besuchs bilden Videos, in denen Steve McCurry seine Reisen, seine Erfahrungen und seine Auffassung von Fotografie beschreibt.

 

Die Welt von Steve McCurry,

Verlängerung bis 31. Juli

Maillol Museum

59-61 rue de Grenelle, Paris 7

 

Bildmaterial ©: Thomas Faverjon

 



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