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Philippe Pastor, bildender Künstler, verfolgt seit vielen Jahren ein konkretes Ziel: den zerstörerischen Wahnsinn der Menschen auf die Umwelt zu verhindern. 

Nach den verheerenden Waldbränden im Var im Jahr 2003 wurde er sich der Zerbrechlichkeit der Natur und der kriegerischen Haltung der Menschen bewusst, für die sie vor allem eine Quelle der Ausbeutung ist, aus der er schamlos schöpft.

Als Whistleblower ist sich Philippe Pastor der kritischen Situation, auf die die Welt zusteuert, sehr bewusst und drückt seine Verzweiflung, seine Wut und seine Demut angesichts der Natur durch starke und wirkungsvolle künstlerische Arbeit aus. ExodeS ist somit der eigentliche Ausdruck dieser Wut, einer Wut, die seine Arbeit belebt, eine Wut voller Bedeutung, die das Publikum einlädt, über unsere Beziehung zur Natur nachzudenken.

Diese verbrannten Bäume, die er aus vom Feuer verwüsteten Gebieten rettet, sind die genaue Illustration dafür. Er verwandelt sie in ein Totem oder sogar in Wachleute, wie jene römischen Wachleute, die im alten Rom für die Brandbekämpfung und die Gewährleistung der Sicherheit zuständig waren. Damit gibt er diesen Bäumen ihre ganze Größe und ihren ursprünglichen Adel zurück.

Seine Arbeit genießt internationale Anerkennung und er wird regelmäßig eingeladen, seine Burnt Trees auf der ganzen Welt zu zeigen, von der Biennale in Venedig, wo er 2009 Monaco vertrat, bis zum Hauptsitz der Vereinten Nationen in Kenia, wo sie dauerhaft installiert sind, aber auch in Singapur oder sogar in Mailand , London, Megève... Indem er sie transzendiert, vermittelt Philippe Pastor ihnen eine starke Botschaft und zwingt uns, unseren Platz in der Welt zu überdenken und neu zu definieren, nicht als Raubtiere, sondern als Wächter des Universums.

Diese Bäume sind eine starke Darstellung der Arbeit des Künstlers und nicht sein einziges Ausdrucksmittel. Seine großformatige Malerei trägt zu seinen Alarmschreien bei: Die Arktis, das Schmelzen des Eises, die Erosion, die unerhörte Ausbeutung von Wäldern, Böden, das Verschwinden von Vögeln sind Themen, die er mit unbändiger Wut in monumentalen Formaten angeht.

Auch in diesem Sommer ist Philippe Pastor eingeladen, seine Burnt Trees vorzustellen. Die Gemeinde St. Paul de Vence bot ihm einen Kreisverkehr unweit der Maeght-Stiftung in St. Raphaël im Rahmen der von der UMAM (Mediterranean Union for Modern Art) organisierten Gemeinschaftsausstellung vom 1. Juli bis 30 Nizza im Skulpturengarten Sacha Sosno im Schatten des MAMAC (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Nizza).

Eine emotionale Ausstellung, die das Publikum in eine sinnvolle Reflexion über unsere Beziehung zur Natur, der Quelle allen Lebens auf der Erde, eintauchen lässt.

 

Bildunterschriften: Philippe Pastor, „Die verbrannten Bäume“ 

 

Bildmaterial ©: Christine Cadoni, François Fernandez

 



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