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Der narrative Ansatz von Delphine Versace und Virginie Friedmann offenbart einen poetischen Ort, der an das Treffen mit Küchenchef Eloi Spinnler erinnert. Hier ist eine immersive Umgebung mit warmen Tönen. Subtilität und Leichtigkeit sind die Markenzeichen dieses Restaurants mit dem Namen „Orgueil“ ... und das ist kein Zufall!

„Der Küchenchef wollte, dass sein Restaurant Orgueil heißt. Mit viel Humor erzählte er uns, dass alle Chiefs sehr stolz seien. Wir haben dann versucht, Stolz durch ein Spiel aus Allegorien, mise en abyme, Exzess zu übersetzen“, sagen die Designer des Ortes.

Die nach Maß entworfenen Möbel tragen dazu bei, dem Ort seine Essenz zu verleihen und seine Seele zu offenbaren. Der Boden ist mit Terrazzo bedeckt, die Wände mit amerikanischen Zedernholzpaneelen verkleidet und die Decken lackiert oder mit ornamentalen Fresken der Illustratorin Elsa Blondeaux belebt. 

Hier ist eine ausgefallene Darstellung des Stolzes in Form von symbolistischen Bestiarium-Illustrationen: bestehend aus Löwen, Pfauen und mythischen Figuren wie Tantalus oder Ikarus. 

Die Tische bestehen aus Travertin oder Luana-Marmor, die Wandlampen aus Gips und die großen Bänke mit Stoffen von Pierre Frey oder Dedar. Ein eleganter Ort voller Raffinesse nimmt Gestalt an…

Die Passagen sind markiert, um dieses Gefühl des Reisens, des Entdeckens zu symbolisieren. Der Einwegspiegel, der zwischen den beiden Räumen platziert ist, bezieht sich auf die Geschichte von Lewis Carroll.

Stolz wird somit an einem schicken und überaus luxuriösen Ort verkörpert. 

Eine schöne Errungenschaft, die aus der Zusammenarbeit zwischen zwei großen Häusern hervorgegangen ist: Studios Friedman und Versace.

 

Bild ©: Friedman und Versace Studios.

 



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