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Reiulf Ramstad Arkitekter et Parenthèse Paysage : Chemin des Carrières

„Der Karriereweg Chemin des Carrières ist eine wogende Spitze in der Landschaft, eine Einladung zu einer Reise als unser Bestreben nach der Rückeroberung der Eisenbahnstrecke Rosheim-St Nabor im Elsass, Frankreich. " Mit diesen Worten beschreiben die Architekten der Firma Reiulf Ramstad Arkitekter den Chemin des Carrières, eine 11 Kilometer lange poetische Route, die die Natur wieder in den Mittelpunkt der gebauten Landschaft rückt.

Für das Projekt Chemin des Carrières steht die Architektur im Dienste des Eisenbahnerbes des Standorts Rosheim-St Nobor (67). Mit dem Ziel, die Steinbrüche der Region zu versorgen, passt sich die Route den hügeligen Landschaften der Vogesen an und erzählt gleichzeitig die Geschichte dieser alten Eisenbahnlandschaft.

Eine Vergangenheit, die wir hier in den Materialien und auf der Reise finden, die das hügelige Gelände mit städtischen Möbeln durchzieht. Das eigentliche Design des Projekts ist auch von der Doppelfunktion der alten Wege inspiriert - nämlich des Industrie- und Personenverkehrs - und schlägt vor, das Funktionale mit dem Imaginären des Reisens zu verbinden, indem bestimmte Orte hervorgehoben werden. So ist das Ganze in fünf Kapitel unterteilt, die den Gang der Benutzer des Chemin des Carrières aufzeigen. So können wir wie in einem Zug an jeder Haltestelle „aussteigen“ und jeweils eine bestimmte Geschichte erzählen.

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Die erste Station ist die von "Rosheim". Als Symbol der Vergangenheit ist dieser Pavillon aus ineinander verschlungenen Kreisen aus Cortenstahl ein Labyrinth, das mit den Überresten der Eisenbahn spielt, die hier noch zu sehen sind. Diese mit Bänken geschmückte Bühne lädt zum Nachdenken und Nachdenken ein.
"Boersch" verkörpert die Reise durch einen großen, zum Wasser hin offenen Landschaftsplatz. Die Struktur besteht aus einem Teppich aus Schienen, die in gebürstetem Beton eingelegt sind, und ist mit zwei Holzstrukturen geschmückt, unter denen Reisende Schutz finden können.
Die folgende Haltestelle bietet eine außergewöhnliche Perspektive auf den Mont Saint Odile. Die „Leonardsau“ genannte Etappe ist auf das Reisen als Entdeckungsquelle ausgerichtet.
Wir kommen dann am alten Bahnhof an, wo "Ottrott" die Geschichte der Eisenbahn materialisiert. Das Layout bleibt nüchtern, um industrielle Überreste wie die Unruhbrücke, den Kran oder die Pumpe zu zeigen und um die Schienen nach vorne zu bringen.
Bei "Saint-Nabor" schließlich nimmt die Natur ihre Rechte und der Weg verschwindet im Laub. Die Architekten betreiben hier einen minimalen Eingriff, der den Steingarten durch aus dem Boden auftauchende Cortenblätter begrenzt. Die Route endet auf einer hohen Plattform, auf der ein Vorgebirge aus Corten angebracht ist, um den Wanderern einen freien Blick auf das Rosheim-Tal und die elsässische Ebene zu ermöglichen.

Poesie pur.

Projekttitel: Portes Bonheur - Das Chemin des Carrières
Ort: Rosheim - Saint-Nabor (67)
Besitzer: Gemeinde der Portes de Rosheim
Projektmanagement: Reiulf Ramstad Arkitekter und Parenthesis Landscape
Gebiet: 11 km
Die Kosten der Arbeiten: 3.700.000 € HT
Kalender: 2019 Lieferung

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie Reiulf Ramstad Arkitekter Website et von Parenthèse Paysage

Fotos: Florent Michel 11 Uhr

Zoe Térouinard

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