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Nach zwei Jahren Design und vier Jahren Arbeit hat sich Gare Montparnasse verwandelt. Dank seines über dem Vasarely-Saal thronenden Methacrylat-Glasdaches wird das emblematische Gebäude zu einem wahren Lichtbrunnen ... 

Die Vorgaben verlangten, den Bahnhof funktionaler zu gestalten und auf die stetig steigende Nutzerzahl (77 Mio. Besucher pro Jahr und 90 Mio. langfristig) zu reagieren. Von nun an lässt der Bahnhof, der die Intermodalität fördert, Licht herein und öffnet sich zur Stadt. 

Hier verschwindet der Beton, während die Skala das Zermalmen beseitigt, um eine majestätische Lichtarchitektur zu enthüllen und so eine kardinale Transparenz zu bieten. Der Blick über Paris, das Licht, die Transparenz… All diese Elemente werden zu einem Kompass für den Reisenden, der ankommt und instinktiv die Ausgänge, die U-Bahn, die Geschäfte findet…

Das Stromlicht bewässert dann die Station bis auf Platzniveau und verbessert so das Raumgefühl; es lenkt leicht den Blick des Reisenden.

Die Fußgängerbrücke, reine Antenne, bietet eine Promenade mit einem Glasboden von 330 Metern und lässt das Licht in den niedrigen Bereichen unter der Decke bis ins Erdgeschoss fallen. Eine Struktur (aus 4 Blöcken von 15 bis 20 Tonnen), eine echte technische Meisterleistung der Ingenieure von HDA (Hugh Dutton & Associés), Spezialist für Glas- und Metallkonstruktionen. Ein Kunstwerk aus Metallträgern und Glaspaneelen, das in der Haute Loire von der Firma Gagne Goldschmiede auf dem Gebiet gebaut wurde.

Der Steg betont den skulpturalen und dynamischen Aspekt, während die vom Licht durchquerten Hopper den Blick des Reisenden und des Führers heben. Dank dieser Lücken durchflutet natürliches Licht das Gebäude… Ein außergewöhnliches Objekt mit 15 Metern Durchmesser und 660 kg aus Aluminium, entworfen von Patrick Jouin…

 

Schlüsselinformation:

Architekt: Sanjit Manku 
 
Designer: Patrick Jouin" undJouin Manku
 

Jouin Manku Projektteam: Yann Brossier, Mathias Debien, Bruno Pimpanini, Axel Mak, François Isone

Zugehöriger öffentlicher Auftraggeber: SNCF Gares & Connections / Altarea Commerces

Design: Altarea / JOUINMANKU

Projektleitung: AREP / JOUINMANKU / SLA

Lichtdesigner: L'Observatoire International

Ingenieure: Jacobs (Studienphase), Builders (exe-Phase) und SLA Architecture, Atelier TESS (Shopfront), Hugh Dutton & Associés (Gateway)

Generalunternehmer: Dumez (Agent), Axima, Inéo und SBM

Firmen und Handwerker: Gagne Construction Métallique, Setal Structure Aluminium, Odeli Lighting Factory, Métal Creation, Augagneur, Saga (Möbel)



Visuals : © Eric Laignel

 

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie die Website der Agentur Jouin Manku.

 

 



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